Radio-PR und die Reichweitengarantie

In Bezug auf den zu erwartenden Erfolg einer Radio-PR-Maßnahme zweifeln viele Kunden. Wird der Beitrag am Ende wirklich ausgestrahlt? Wie viele Hörer erreicht die Botschaft? Strahlen auch landesweite Radiostationen das Material aus?

Einige Audiodienstleister reagieren auf diese Skepsis mit einem kaum auszuschlagenden Angebot: Der Reichweitengarantie. Kann eine Produktion eine zuvor vereinbarte Mindestanzahl an Hörern pro durchschnittlicher Sendestunde (diese Zahl bewegt sich zumeist im siebenstelligen Bereich) nicht erreichen, bleibt sie kostenfrei.

Was Unternehmen und vor allem Agenturen, die ihren Kunden erfolgreiche Ergebnisse präsentieren und eine risikofreie PR-Maßnahme ermöglichen möchten, freut, wirft bei uns Fragen auf.

Ohne die genaue Umsetzung des Themas abzustimmen, sich auf einen „verträglichen“ Grad der Werblichkeit zu verständigen, auch ohne sich verbindlich auf  reichweitensteigernde Tools zu einigen (Gewinnspiele, Straßenumfragen, etc.), geben Audiodienstleister „blind“ Garantien, dass eine nicht unerhebliche Anzahl an Radiostationen das Beitragsangebot aufgreifen wird. Man ist sich seiner Sache erstaunlich sicher.



Gesundes Misstrauen erscheint uns notwendig. Unsere Erfahrungen haben gezeigt:



Ein PR-Beitrag muss sendbar sein. Bei mehr als drei Produkt- oder Unternehmensnennungen werden Angebote seitens unserer Ansprechpartner bei den Radiostationen rigoros als „zu werblich“ abgelehnt. Wer auf mehr Nennungen besteht, gibt seiner Radio-PR-Aktion von vornherein keine Chance.

Der Aufhänger muss stimmen: Wer im Spätsommer über die Bademodentrends des Jahres berichtet, ist zu spät dran. Wer den Heiratsmonat Mai nutzt, um eine Kampagne für eine Herpescreme zu starten („Der ungebetene Hochzeitsgast“), liefert sich dem Spott der Radiosender aus.

Das Gesamtpaket ist ausschlaggebend: Bei einer inzwischen täglichen Flut an Angeboten von kostenfreien Radiobeiträgen und einer nur begrenzten Anzahl an Sendeplätzen bei Radiostationen, die PR-Material ausstrahlen, entscheiden über Zu- und Absage bei der Kontaktarbeit immer häufiger attraktive Gewinnspielkoppelungen. Sind diese nicht gegeben, müssen andere Kriterien (z.B. Aktualitätsbezug und Zielgruppenrelevanz) erfüllt sein, um dennoch Quote zu generieren.

 

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